Unter der Leitung von Elsa Schönwiese hat das Complexity Orchestra bereits vier Projekte durchgeführt. Im Folgenden sind alle Programme und Mitwirkenden aufgeführt:
Konzert am 09. Mai 2026 im Großen Ehrbar Saal sowie am 21. Juni 2026 als Open-Air-Konzert im Resselpark (1040 Wien).
Programm:
Solistinnen: Fiore Despina Streit, Helena Vila Caba (Ehrbar Saal) | Im Resselpark gekürzt mit Natalia Pacheco Guerrero.
Konzert im Lorely Saal (1150 Wien).
Programm:
Solistin: Fiore Despina Streit
Konzert im Complexity Science Hub (Metternichgasse). Musikalische Leitung: Elsa Schönwiese.
Programm:
Solistin: Helena Vila Caba
Gründungskonzert am 15. Juli 2024 im Complexity Science Hub (Palais Strozzi, Josefstädter Straße 1080).
Programm:
„Som“ ist das katalanische Wort für „wir sind“. Unter diesem Titel fanden fünf verschiedene Komponistinnen aus fünf verschiedenen kulturellen Kontexten beim vierten Konzert des Complexity Orchestras teilweise zum ersten Mal auf die Bühne. Das Konzert fand am 09. Mai 2026 im Großen Ehrbar Saal statt und am 21. Juni als Open-Air-Konzert im Resselpark.
Als Startschuss erklang die Fanfare „Inspire“ von Louisa Trewartha, einer australischen Trompeterin und Komponistin, die sich für die Rechte von indigenen Völkern einsetzt. Das zweite Werk des Konzerts, ein Konzertstück für Violine und Orchester, stammt von Henriette Bosmans. Sie lebte als Halbjüdin in NS-Zeiten in den Niederlanden und litt stark unter den Repressalien des Regimes. Den Mittelpunkt des Programms bildete die Uraufführung des titelgebenden Werkes „Som“, geschrieben von der aus Katalonien stammenden Carla Doben. Mit der europäischen Erstaufführung des Stücks „Circus Fantasia“ interpretierte das Complexity Orchestra zum zweiten Mal ein Werk der Brasilianisch-Amerikanischen Komponistin Clarice Assad. Die Komponistin der Serenade in D, welche den Abschluss bildete, war die britische Suffragette Ethel Smyth. Sie lebte nach den Worten „Deeds not Words“ und setzte sich maßgeblich für das Frauenwahlrecht ein.